Reclay-Schwester RecycleMe erschließt slowakischen Markt

Bereits der dritte Standort nach erfolgreichem Launch in Deutschland und Österreich

Bratislava, 08.02.2022 – Nachdem die RecycleMe GmbH im vergangenen Jahr zunächst erfolgreich die eigene Marke in Deutschland etablieren und nur wenige Monate später bereits nach Österreich expandieren konnte, wird die internationale Unternehmensberatung ab sofort auch vom slowakischen Standort in Bratislava agieren. Die Schwestergesellschaft der ebenfalls international tätigen Reclay Group berät ihre Kunden und Partner in den Bereichen kreislaufwirtschaftlicher Marktentwicklungen, Recyclingfähigkeit und der erweiterten Produzentenverantwortung (Extended Producer Responsibility – EPR).

Die vergangenen Wochen und Monate liefen sehr erfolgreich für das Beratungsteam der RecycleMe GmbH. Schon über 500 Beratungsprojekte wurden mit internationalen Kunden aus unterschiedlichsten Branchen auf die Beine gestellt. Strategische Kooperationen mit Partnern wie der STADLER Anlagenbau GmbH bilden sinnvolle Ergänzungen zum eigenen Angebot und auch das erste gemeinsame Zertifikat mit dem TÜV SÜD wurde an eine Verpackung der Lebensmittelbranche vergeben. Mit der Expansion zunächst in den österreichischen und nun in den slowakischen Markt werden weitere Meilensteine in der noch jungen Unternehmenshistorie erreicht.

Geschäftsführerin Sabrina Goebel zeigt sich zufrieden mit den Entwicklungen: „Es freut mich sehr, mit dieser positiven Nachricht ins Jahr 2022 zu starten. Themen wie EPR-Verpflichtungen und Verpackungsoptimierung im Hinblick auf Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz gewinnen immer weiter an globaler Bedeutung. Darum ist es ein wichtiger Schritt, unsere Expertise und Innovationskraft in diesen Bereichen nun auch in der Slowakei einzusetzen.“

Ján Makovník, Geschäftsführer der RecycleMe in der Slowakei, ergänzt: „In Anbetracht der Einführung der Ökomodulation in der Slowakei, wird sich auf unserem Heimatmarkt sehr kurzfristig ein großer Bedarf nach unseren Beratungsleistungen entwickeln. Auch die Einführung eines Pfandsystems für Einweg-Getränkeverpackungen wird – ähnlich wie in Österreich und anderen europäischen Ländern – Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von wertvollen Rohstoffen haben, was wiederum für die Frage der Recyclingfähigkeit von Verpackungen und dem optimalen Rezyklateinsatz von Bedeutung ist. Und nicht zuletzt auch die vermehrt greifenden Verpflichtungen zur erweiterten Produzentenverantwortung (EPR), die aus der europäischen Gesetzgebung abgeleitet und nach und nach im slowakischen Abfallgesetz angewandt werden, werden für viele Unternehmen, die in der Slowakei aktiv sind und bleiben wollen, zur Herausforderung werden. Ich bin darum davon überzeugt, dass wir mit unserem Angebot zur rechten Zeit am rechten Ort sind.“

Goebel blickt mit ambitionierten Zielen in die Zukunft: „Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen in der Slowakei und auch in Österreich erreichen wir schon jetzt viele Unternehmen, die sich aufgrund verschiedener gesetzlicher und regulatorischer Entwicklungen zwangsläufig mit unseren Themen auseinandersetzen müssen. Es gibt aber noch eine sehr große Masse an Marktteilnehmern, die noch nicht aktiv geworden sind. Genau diese Gruppe wollen wir mit unserem Angebot international erreichen und sie dabei unterstützen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen, während sie ihre ökologischen Verpflichtungen erfüllen.“

Bild: Ján Makovník, Geschäftsführer der RecycleMe in der Slowakei © Ján Makovník